Die Mädchenschule Kajiado ist eine Zufluchtsstätte für 160 junge Mädchen, die von zu Hause weggelaufen sind, um einer Zwangsheirat, häuslicher Gewalt oder Genitalbeschneidung zu entfliehen. Im Heim erhalten sie Schutz und eine Ausbildung. Da die Mädchen als Flüchtlinge kommen oder aus häuslicher Gewalt gerettet werden, sind sie mittellos.

Eine ständige Herausforderung sind die laufenden Unterhaltskosten für Essen, Hygiene, Kleidung, Schule, da das Heim nur aus privaten Spenden finanziert wird. Das Heim kümmert sich aber nicht nur um die geflohenen Mädchen. Neben dem Ziel, die Rechte der Mädchen zu stärken, soll gleichzeitig ein kultureller Wandel erwirkt werden. Ein alternativer Ritus soll die Beschneidung unter den Massai endlich beenden.